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NABU - NZ-Gelderland - St.Bernardin

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- Umweltpädagogik - St. Bernardin

 

Gartengruppe St. Bernardin

Naturerlebnis ohne Schranken

Seit dem Frühjahr 2008 kooperiert das NABU-Naturschutzzentrum Gelderland intensiv mit der CWWN-Wohnanlage
St. Bernardin
für Menschen mit Behinderungen. Das erste gemeinsame Projekt entstand aus dem Bestreben, Menschen mit geistiger Behinderung gezielte Angebote zu machen, sich intensiv mit der Natur zu beschäftigen. Nah sollte es sein, den Fähigkeiten der Bewohner sollte es entsprechen, Spaß sollte es machen. So entstand die Idee einer festen Gartengruppe, die sich auf dem Gelände der Wohnanlage regelmäßig trifft, um zwei langen Reihen ungenutzter und leer stehender alter Frühbeetkästen zu neuem Leben zu verhelfen und sie in blühende Beete zu verwandeln.

 St. Bernardin  Pflanzaktion

Zu Beginn des Projektes, im April 2008, lag viel Arbeit vor der kleinen Gruppe. Nachdem die alten Betonkästen mit Erde aufgefüllt worden waren und ein Plan für die Pflanzung vorlag ging es los. Etliche Pflanzen wurden gesetzt, mehrere Beete mit Gewürz- und Sommerblumensamen eingesät.

 Im Garten  Dörrfisch

Schon im ersten Jahr konnten sich die Ergebnisse sehen lassen. Wo vorher gähnende Leere geherrscht hatte, blüht und grünt es seitdem gewaltig in den geradlinig und klar strukturierten Beeten: so wachsen z.B. neben Zitronenmelisse, Wermut, Thymian und Kapuzinerkresse auch Lavendel, Rosmarin, Petersilie, Schnitt- und Bärlauch einträchtig neben Ringelblumen, Zinnien, Sommerblumenmischungen und Zierkürbissen " und noch vielen anderen Pflanzen! Der üppige Anblick ist nicht nur für die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von St. Bernardin ein Gewinn " viele Spaziergänger und auch Schulklassen und Kindergartengruppen haben mittlerweile den kleinen, sich im Jahreslauf stetig verändernden Garten als beliebten Spazierweg für sich entdeckt. Sehen, schnuppern, entdecken und dank der kleinen Beschilderungen auch etwas über die Pflanzen lernen, all das kann man hier .

 KEIN Unkraut  Salbei

Aber die Pflanzen sind nicht nur fürs Auge und für die Nase gedacht. Alle haben auch einen ganz praktischen Wert. So dienen z.B. die Sommerblumen als Schmuck der hauseigenen Kapelle und aus den Kräutern entstehen im Werkstattbereich der Einrichtung vielfältige Produkte, die dort käuflich erwerbbar sind.

Ein kleines Projekt mit großer Wirkung

   
   

Wer die kleine Gruppe unterstützen möchte, kann uns gerne bei unserem wöchentlichen Gartentermin zur Seite stehen. Hilfreiche Hände sind immer willkommen! Wer sich für weitere Informationen oder eine Führung interessiert, meldet sich bei Helga Kaczmarek unter 02838-96544.

Und immer dran denken:

"In einem Garten wächst mehr, als man gesät hat"
Sprichwort aus England

Das Projekt "Gartengruppe St. Bernardin" wurde im Rahmen des vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) geförderten Kooperationsprojektes "Naturerlebnis und Umweltbildung " barrierefrei! Mit den Biologischen Stationen im Rheinland" entwickelt.

Biologische Stationen Rheinland

 

 

 

 

Interessenten wenden sich bitte an:
 
 

Dipl.-Ing. Helga
M. Kaczmarek
NZ Gelderland

Kapellener Markt 2
47608 Geldern

Tel. 02838 / 96544

 

Weiteres zu diesem Projekt
 
 
finden Sie auch unter: www.garten-therapie.de